Mit dem Glubb an die Weser

So. 16.09.2018
SV Werder Bremen - 1. FC Nürnberg 1:1

Mit dem Glubb an die Weser

 

Die Reise beginnt:
Am Samstag schnell noch die passenden Sachen eingepackt und die Fahrt nach Bremen konnte beginnen. Um 10:35 Uhr ging der Zug von Windsbach nach Nürnberg.
Der Aufenthalt in Nürnberg wurde genutzt um sich mit genügend Getränken und Speisen für die lange Reise einzudecken. So kann auf der Fahrt ja nichts mehr schief gehen.
Sieht man davon ab, dass meine Begleitperson sein Feuerzeug verloren hatte, was zur ersten Ausnahmesituationen führte ;), verlief die erste Phase der Reise problemlos.  

Also fix noch ein Neues kaufen, damit endlich wieder Ruhe einkehren konnte.
Die Weiterfahrt erfolgte um 13:09 Uhr mit 15 minütiger Verspätung, Deutsche Bahn halt. Unser Zwischenziel war Hannover, wo wir umsteigen mussten.
Im Zug angekommen wurde uns bewusst, dass die Mannschaft des FCN die gleiche Verbindung wie wir gewählt hatte. Doch leider bemerkten wir das zu spät. Die Mannschaft saß in der ersten Klasse im anderen Zugteil. Jetzt hofften wir auf Hannover, um dort ein paar Bilder mit den Spielern zu bekommen.
 

Die Zugfahrt:
Nachdem der Zug erstmal falsch zusammen gestellt worden war, fehlten zusätzlich noch zwei Wagons und einer war defekt. Was für eine Start. Dazu kam noch, dass seit Nbg 297 Plätze belegt waren und weiter Fahrgäste nur noch bedingt zusteigen konnten. Wobei mir dabei aufgefallen ist, es gibt auch einen Gang wo man Sitzen könnte. Jedenfalls machten wir das Beste daraus, denn wir hatten Sitzplätze ;)
In Hannover anzukommen und den Anschlusszug zu verpassen ist schon echt doof, das sich die  Hoffnung auf Bilder mit den Glubbspielern dann auch nicht erfüllte, war noch doofer. Dafür wurde Hannover genutzt um nochmals Proviant zu bunkern.
Die Fahrt von Hannover nach Bremen, verlief toll. Uwe und Karl, erzählten viel über die alten Zeiten mit dem Glubb. Es war sehr interessant und ich möchte mich hier nochmals ganz ausdrücklich bei den Beiden dafür bedanken. Mein Hintergrundwissen ist jetzt etwas gestiegen, wenn ich auch nur Fetzen von ihren reichhaltigen Geschichten wiedergeben kann. Hauptsächlich ging es um die Seerose und andere Fanclubs.

Ankunft in Bremen:
Nach dem ganzen Hin und Her kamen wir irgendwann dann doch noch in Bremen an. Das Einchecken in die Unterkunft war problemlos zu bewerkstelligen. Das Zimmer ist übrigens empfehlenswert, Preis/Leistung ist akzeptabel, die Lage ist unweit vom Stadion und direkt im Szeneviertel gelegen. Auf der anderen Straßenseite ist gleich ein Irish Pub, welches wir später noch bis zum Schmerz austesten würden ;-)
Es war halb 04 als wir zurück ins Quartier kamen. Um Punkt 3:39Uhr wurden wir drauf aufmerksam gemacht, doch bitte ruhig zu sein. Also brav die Augen zugemacht und GEschlafen.

Spieltag:
Um 9 Uhr war die Nacht vorbei, nach 5 Stunden Schlaf reicht es aber auch. Schnell durchs Bad geworfen und weiter gings. Nach dem wir ausgehfertig gemacht waren, folgten wir dem normalen Ruf und starteten in Richtung Stadt.
Dort angekommen besuchten wir auf unserer Kulturreise, die Stadtmusikanten und gesellten uns am Marktplatz zu weiteren angereisten Glubbfans. Um 14 Uhr ging es dann zum Stadion. Ein kleiner Trupp von 5 Leuten, die unterwegs auch hier und da mal halten mussten, um gelegentliche Bedürfnisse zu stillen.
Am Eingang angekommen lernten wir viele nette neue Leute kennen, man brachte sich gemeinsam in Stimmung und schmetterte immer wieder "SCHALKE und der FCN". Mein Anhang zog es dann schon um 14:45 ins große Runde, ich selbst blieb noch draußen, da ich mich noch mit anderen Bekannten treffen wollte. So ging ich erst um 15:20 in den Block.
Die Stimmung war top und man sah viele Bekannte, denn die Welt ist halt doch ein Dorf.
Zur Halbzeit lagen wir leider mit einem Tor zurück. Als der Block in der Pause leerer wurde konnte ich mich endlich auch zu meinen Freunden gesellen und gemeinsam die zweite Hälfte anschauen.
Jetzt wurde es endlich auch  heiß. Und das lag nicht am Pulli und den Schals bei 20°C, sondern am Spiel. Das 1:1 wurde, „dank“ des Videobeweises zurückgenommen. Immerhin war  jetzt „Stimmung“ in der Hütte. Immer wieder schmetterten wir Lieder durch das Weserstadion um den Glubb zu pushen, in der Hoffnung doch noch den ersehnten Ausgleich zu schaffen. Der Ausgleich fiel in der Nachspielzeit. Ekstase vom Feinsten.
Dann  tatsächlich noch …. Fast das 1:2 für uns, doch leider zu ungenau. Diese Explosion auf den Rängen hätte ich erleben wollen.
Meine persönliche Meinung zum Spiel ist aber dennoch Positiv, da es gut lief und wenig Unterbrechungen gab. Die Räume waren auf beiden Seiten sehr offen, was natürlich auf der Glubb seite nicht so toll war. Aber immerhin gab es einen Punkt.
Wie um den Satz „die Welt ist ein Dorf“ unter Beweis zu stellen trafen wir im Block in Bremen viele Bekannte, die man zum Teil über Jahre nicht gesehen hatte. So tauschten wir schnell nochmal die neuen Nummern aus und ging noch auf ein Bier zusammen. Zwei Mädels begleitete ich noch mit zum Bus, u.a Laura, die auch mit unserem FanClub beim Turnier in Würzburg war. So haben wir dann Abschied am Bus genommen und ich schlenderte weiter zu meinem Quartier.
Alleine dort angekommen habe erstmal den Schlaf nachgeholt der mir aus der Nacht davor fehlte. Nach der kleinen Ruhephase ging es dann weiter, raus zu den Docks, um mit den noch dagebliebenen Glubbfans den Punkt zu feiern. Nachdem die Docks geschlossen hatten ging es noch weiter zum Marktplatz. Leider konnte ich dort nicht mehr allzu lange verweilen, da ich von der Vermieterin angerufen wurde.
Meine letzte Nacht habe ich dann dank meines mitreißenden Freundes auf dem Balkon verbracht. Frische Luft und Träume vom S04 haben mir die Nacht versüßt.

Abreise:
Um halb 8 ging der Wecker und das alltägliche Waschprogramm konnte starten. Nachdem die Sachen zusammen gepackt waren ging es zu Fuß durch Bremen zum Bahnhof. Ein Weg der sich lohnte, denn die Parkanlagen in Bremen sind wirklich schön und laden zum Verweilen ein. Am Bahnhof angekommen wurden wir mit musikalischen Klängen erwartet und verbrachten so die letzten Zeit vor, im und um dem Bahnhof. Diesmal, wir waren verwundert, war der Zug pünktlich. Wir mussten sogar warten bis er gesäubert worden war. Auch verlief die Rückfahrt ohne größere Probleme, lediglich eine alleinstehende Schwarze stand im Flur, achso ja es war eine Tasche ;-)
So erreichten wir unseren Ausgangspunkt Windsbach um 18:25 Uhr und damit endet dann meine erste Auswärtsfahrt mit den Freunden vom Glubb.

(c) Daniel N.

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