Mannschatsbetreuer auf Schalke

Im folgenden findet ihr einen Bericht, den ich nach der ersten Versammlung der Schalke Mitglieder aus Mittelfranken an anderer Stelle verfasst hatte.

24.08.2014:
Mannschaftsbetreuer auf Schalke

 

Glück auf,

am vergangenen Freitag waren Jip und ich zu einem Treffen des FC Schalke 04 in einem Nürnberger Hotel geladen.

Es waren ca. 60-70 Mitglieder da. Eingeladen waren die ca. 400 Vereinsmitglieder aus dem Regierungsbezirk Mittelfranken.

Vom Verein waren Volker Fürderer, der ist so eine Art „Abteilungsleiter“, zuständig für Sicherheit und u.a. auch Mitgliederbetreuung, zwei seiner Mitarbeiter und der Rolf Rojek anwesend.

Die erste Vorstellung von mir und sicher auch noch einigen Anderen war, dass da wohl so eine Art Konkurrenz zu den Bezirksleitern des SFCV geplant ist und das man sich durch mehr Mitglieder auf der JHV erhofft, dass mehr Mitglieder dann vielleicht einfacher die kritischen Mitglieder überstimmen können.

Aber nach der Diskussion würde ich das nicht mehr so sehen.

Es wurde offen gesagt, dass man sich dadurch natürlich auch mehr Mitglieder erhofft und auch eine größere Teilnahme an der JHV, aber die Teilnahme ist ja eh jedem Mitglied offen und nur das mehr Mitglieder kommen heißt ja nicht automatisch, dass die dann auch „linientreuer“ abstimmen.

Vianogo wurde offen als Fehler angesprochen und scheint mir auch ein Auslöser für diese Initiative gewesen zu sein.  

 

Der Verein möchte eine bessere Betreuung seiner Mitglieder vor Ort, auch derjenigen die halt nicht im Revier zuhause sind.

Also einen Art „Mittelsmann“ einrichten, der dann die Informationen in seinem Bezirk weitergibt, aber eben auch Meinungen der „Basis“ nach oben tragen soll. Die nennen das „Mannschaftbetreuer“, in Anlehnung an Charlys Position früher.

Hauptsächlich geht es darum, dass nicht mehr nur Fanclubs, sondern auch Einzelmitglieder einen Ansprechpartner haben sollen und dass der dann auch die Mitglieder vernetzen soll.

Man möchte die Betreuung der Mitglieder lösen von der Abhängigkeit einer Fanclub- und SFCV Mitgliedschaft.

Das soll die Position der Fanclubs nicht schwächen und da gab es auch die kontroversesten Diskussionen, denn viele Fanclubs glauben natürlich genau das.

Ich selbst sehe das aber nicht so kritisch, denn bisher hast du als Fanclub nur dann etwas „Betreuung“, wenn du im SFCV bist und da sind ja zuletzt einige auch ausgetreten du die Betreuung selbst scheint ja auch sehr abhängig vom Bezirksleiter gewesen zu sein.

Klar ist, dass der Mannschaftsbetreuer kein gewählter Vertreter der Fans ist, sondern vom Verein bestimmt wird, aber, so der einhellige Wunsch aller Wortmeldungen, im Ehrenamt.

Für mich wäre diese Position ein zusätzliches Angebot des Vereins für seine Mitglieder. Mir ist klar, dass er kein Interessenvertreter sein wird, dazu wird der Einfluss nach oben zu gering sein. Aber wenn der Mannschaftsbetreuer eine Vernetzung untereinander fördert wäre mir das schon genug.

Und zusätzlich gäbe es so die Möglichkeit das der Verein die Stimmung an der Basis einfacher abfragen könnte, wenn er denn daran interessiert ist, und das man interessiert ist, den Eindruck hatte ich am Freitag schon.

 

Ich hab zB am Freitag einen Fanclub aus Nürnberg kennengelernt und gleich bei denen in ihrer Kneipe am Samstag das Spiel gesehen, gut, dass hätte ich dann vielleicht besser gelassen… ;-)

 

Ich hoffe der Mannschaftsbetreuer bekommt keine Verteilfunktion für Karten, denn sowas würde seine Rolle über kurz oder lang zerstören. Alles was mit Karten zu tun hat führt nur zu bösem Blut.

Ich hoffe auf einen Informationsaustausch, welcher Fanclub macht was, wer hat zb noch Plätze im Bus frei, Fahrgemeinschaften, Feiern, etc.

Eine große (Vereins)politische Rolle erwarte ich nicht, eine weitere Kartenverteilstelle erhoffe ich mir nicht, aber eine Betreuung der Mitglieder auch von weiter weg wäre sicher eine gute Sache.

 

Die Veranstaltung am Freitag war allerding erstmal ein Pilotprojekt und man möchte jetzt die Versammlung am Freitag auswerten und dann sehen wie es weitergeht.

Mein Eindruck war aber, dass die meisten Anwesenden der Sache sehr positiv gegenüberstehen und sich so was erhoffen.

Wir werden sehen.

 

Glückauf

tom  

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